Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) ist eine Pflanze, die ursprünglich aus Nordamerika kommt und seit dem 17. Jahrhundert auch in Europa wächst. Sie wurde zur Heilpflanze des Jahres 2026 gewählt. Man erkennt sie an ihren gelben Blüten, die im Sommer aufgehen und viele Insekten anlocken.
Besonders wichtig ist das Öl, das aus den Samen gewonnen wird. Dieses Nachtkerzenöl enthält viele wertvolle Fettsäuren, die für die Haut nützlich sind. Deshalb steckt es in vielen Cremes, die Menschen mit Neurodermitis benutzen. Das Öl kann Entzündungen beruhigen und das Immunsystem beeinflussen. In der Aromatherapie findet das Nachtkerzenöl ebenfalls Anwendung.
Die Wirkung des Öls ist vor allem durch lange Erfahrung bekannt. Wissenschaftliche Studien, die alles eindeutig beweisen, gibt es bisher kaum. Trotzdem wird es häufig genutzt, weil viele Menschen gute Erfahrungen damit gemacht haben. Schon die Ureinwohner Nordamerikas machten aus den Samen einen heilenden Brei.
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